Oftmals erschließen sich Kunstwerke vielen Betrachtern nicht unmittelbar. Denn alle Kunstwerke und -formen benutzen bewußt oder unterbewußt, gewollt oder untergewollt unterschiedliche Vokablen, Formeln und verschlüsselte Sprachen sowie Ausdrucksformen. Die Entschlüsselung setzt Kennen, Erkennen, Verstehen und Auseinandersetzung voraus.
Der Surrealismus war eine künstlerische und literarische Epoche des 20. Jahrhunderts. Die surrealistische Bewegung hatte den „Ausdruck des Unbewußtseins" [WWuch04, Seite 218] als Ursprung der künstlerischen Idee. Auch leitete sich der Surrealismus aus dem Dadaismus ab, der den schöpferischen Anarchismus und Schabernack als Inhalt hatte. Lt. Wolf Wucherpfennig konzentriert sich der Surrealismus im Gegensatz zum Dadaismus nicht mehr auf die „Sinneszerstörung" sondern auf „persönlichen Assoziationen" [WWuch04, Seite 218]. Zu den bekanntesten surrealistischen Künstlern gehören u.a. S. Dali und H.R. Giger.